Jetzt bin ich schon eine ganz Weile weg. In fünft Wochen kann man sehr viel erleben und sehr viel kennen lernen.
Langsam spielt sich ein Arbeitsalltag ein. Montag und Donnerstag arbeite ich spät von 16.00 bis 21.30/22.00, Dienstag und Mittwoch früh, von 7.00 bis 16.00 und Freitag nur von 8.30 bis 14.00. Somit haben wir ein ziemlich langes Wochenende.
In der Frühschicht weckt man die Schüler auf und macht sie fertig für dich Schule, anschließend gehe ich mit in den Unterricht, arbeite mit den einzelnen Schülern oder unterstütze alle während der Stunden. Der Unterricht geht von 09.00 bis 16.00, doch es sind letztendlich nur fünf Stunden. Es gibt recht lange Pausen (eigl. sind sie immer noch zu kurz) da alle Schüler ja auch Pflege brauchen und dass doch recht aufwändig ist. Aber auch daran habe ich mich ruck zuck gewöhnt und es ist fast schon normal.
Die Spätschicht ist entspannter. Du verbringst Zeit mit den Schülern am Nachmittag, gehst mit ihnen zu AG's oder bist einfach nur anwesend. Nach dem Abendessen werden alle fertig gemacht und ins Bett gebracht.
Was gibt es noch Neues?
Wir waren letztes Wochenende in Woking bei zwei anderen Freiwilligen und sind Samstag Nacht nach London gefahren. Es hat sich zu einer ziemlichen Katastrophe entwickelt! 3.00Uhr sind wir aus dem Club raus und waren erst 08.00Uhr zu Hause da kein Zug gefahren ist. In London hat Nachts auch nichts mehr offen, weder der Bahnhof noch Mc Donalds also wurde einige Zeit auf der Treppe vor Waterloo (Bahnhof) verbracht. Wir waren auf alle Fälle sehr glücklich wieder zu Hause zu sein, denn Anfang Oktober kann es Nachts auch schon recht kalt werden. ;)
Für einen Tag hatten wir Besuch von Jana und Philipp, zwei Freiwilligen, die vor drei Jahren hier in Valence waren. Es war sehr interessant! Sie haben das erlebt, was wir gerade haben und was noch kommen wird. Beide waren super lieb und es war wirklich toll sie zu treffen. Unser Trockner funktioniert jetzt auch, da Philipp sich phänomenaler Weise darum gekümmert hat.
Was natürlich noch sehr wichtig ist: wir haben jetzt Internet in unserem Haus!!!
Es war ein ziemlicher Akt das einzurichten denn es hat nicht gleich funktioniert. Nach einen 2 stündigen Telefonat mit taktalk und nachdem wir die Nachbarn rausgeklingelt haben um uns einen Schraubenzieher auszuleihen, ging es dann endlich. So etwas auf Englisch zu klären ist eine ziemliche Herausforderung! Aber ich kenne jetzt Vokabeln wie Steckdose, Schraubenzieher, Schraube,Telefonanschluss und ein paar mehr, hätte man sonst wahrscheinlich auch nicht so schnell gelernt. ;)
Ansonsten ist alles gut, das Auto existiert noch, auch wenn es öfter nicht anspringt und auch alle Mitbewohner leben noch. Trotz vermehrter Diskussionen über Haushalt und andere Dinge. Bis jetzt ist noch keine Langeweile aufgekommen denn wenn es nur Sachen sind wie die Registrierung beim Arzt, nach Sevenoaks fahren um Fotos für die Zimmerdeko auszudrucken oder einkaufen zu gehen, es gibt immer was zu tun.
| Auf nach London |
| Neben dem London Eye und im Hintergrund der Big Ben |
Ihr seht alle sooo toll aus! London ist ebend, im Vergleich zu Leipzig, doch keine Weltstadt! Alles zu in der Nacht, das ist doch nicht zu glauben. Da findet man in Leipzig aber noch ein paar Ecken zum unterkriechen! ;)
AntwortenLöschenDa hast du wohl recht! Also nach dem Jahr zurück nach Leipzig? Was sagst du? ;)
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